Schießstandgeschichte

Im Jahre 1994, als die ehemalige deutsche Flak-Kaserne, welche nach dem 2. Weltkrieg durch die Franzosen besetzt wurde, letztlich als “Gewerbepark Fallenbrunnen” ihre neue Bestimmung fand, schlossen sich viele Gleichgesinnte zusammen und schufen mit ihren eigenen Händen sowie eingebrachten finanziellen Mitteln im Kohlebunker des Heizkraftwerkes einen begehbaren Schießstand der Spitzenklasse.

So wurde in mehrjähriger Bauzeit aus einem unter Wasser stehenden Kohlebunker eine im weiten Umkreis beliebte und gut besuchte Raumschießanlage geschaffen.

Der internationale Revolvermaster (Reiterpuffermeister) 1997 war die Feuertaufe des Standes. Die Bühne / Anlage wurde schon aufgebaut, als die letzte Panzerglasscheibe noch eingesetzt wurde.

Von der Hochwassersituation im Mai 1999 blieben wir leider auch nicht verschont, so dass unser Schießstandboden völlig vernichtet wurde.

 

Ab diesem Zeitpunkt verschlimmerte sich auch die Situation der Gesamtanlage, denn trotz der großen Unterstützung der Stadt Friedrichshafen war die Moral am Boden.

 

Der alte Kugelfang, bestehend aus alten Autoreifen mit Felsen oder Holzkloben, musste so oft gewartet werden, dass wir uns schließlich für den Bau eines Stahllamellen-Kugelfangs entschieden. Dies führte allerdings dazu, dass die bestehende Absaugung durch das pulverisieren der auftreffenden Geschosse nicht mehr ausreichte.

Eine zusätzliche Absaugung direkt hinter den Kugelfängen schaffte Abhilfe.

Von den ursprünglich 20 Gründungsmitgliedern blieben am Ende noch zwei übrig sowie ein Mitglied des PPLC-FN e.V., welche sich nun unter hohen finanziellen Aufwendungen in einer neu geschaffenen Gemeinschaft entschlossen haben, das Projekt “Schießstand” finanziell und durch harte Eigenleistungen wieder ins Leben zu rufen.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Die Außenanlage hat sich so stark verändert, dass wir uns auch auf Großveranstaltungen einstellen können.